… und weil ich alle neuen Dinge gerne ausprobiere, habe ich mich beim ersten Treffen der Design-Team-Mitglieder gleich auf dieses neue Maschinchen gestürzt:
Da die Anleitung der Maschine in Englisch ist und auch die beigefügte Bebilderung leider etwas zu wünschen übrig lässt, möchte ich euch kurz mit meinen Erfahrungen zu diesem Gerät vertraut machen und auch einige Vergleiche zur Bind-it-all herstellen:
The Cinch ist mit zwei Styropor-Klötzen im Karton gesichert, so dass man sie sehr einfach auspacken und sofort in Betrieb nehmen kann ohne dass man langwierig mit dem Aufschneiden von irgendwelchen Plastikverpackungen beschäftigt ist. Das Maschinchen hat im zusammengeklappten Zustand in etwa folgende Abmessungen: 29cm lang, 22cm breit und 13cm hoch. Nach meiner Meinung ist sie etwa doppelt so breit wie eine Bind-it-All-Maschinen.
Mit dem Lösen der auf der linken Seite befindlichen Verrieglung wird der Griff gelöst und man kann mit dem Arbeiten loslegen.
Ich finde es besonders schön, dass die Maschine keine rechteckigen Löcher stanzt, sondern runde kleine Kreise, das sieht für meine Augen irgendwie gefälliger aus, aber da ich persönlich sowieso auf Kreise und Kringel stehe, bin ich da wohl etwas voreingenommen ;)
Bevor ihr mit der Maschine anfangt euer Projekt zu lochen solltet ihr daran denken, dass die Maschine geölt ist. Es kommt also bei den ersten paar Malen des Lochens zu Fetträndern an den Lochungen! Aber um sich mit The Cinch erst mal vertraut zu machen nimmt man sowieso besser erst mal Schmierpapier.
Die an der Vorderseite befindliche Reihe pinker kleiner Knöpfchen ist insoweit beweglich, dass jeder einzelne kleinen Knöpfe entweder hineingedrückt (untere Position) oder herausgezogen (obere Position) werden kann.
Es werden lediglich die Löcher gestanzt, bei denen das Knöpfchen hineingedrückt ist. Man kann also sehr schön eine 4er Reihung am oberen und unteren Ende stanzen ohne langer herumprobieren zu müssen. In dem nachfolgend gezeigten Beispiel habe ich bei einer 6"x12" großen Karte lediglich jedes zweite Loch genommen, so dass ich nachher problemlos ein Tüllband als Bindung einziehen konnte.
Vorteilhaft finde ich hier besonders, dass man seine Seiten flach auf der Ablagefläche liegen hat und diese gut an der richtigen Stelle einschieben kann. Dieser Punkt hat mir bei der Bind-it-all schon Schwierigkeiten bereitet und die Seiten waren nachher schief gelocht.
Hier sieht man, wie ich 10 Seiten Cardstock, die bereits in Tag-Form geschnitten sind auf einmal loche - kein Problem! und eine echte Erleichterung, wenn man 50 Stück davon lochen muss!!!
Eine Lochung bis 6" ist problemlos ohne das Verwenden der Verlängerung möglich. Hat man jedoch ein Projekt, das größer als 6" ist, dann kann man die dafür vorgesehene schwarze Einrastung auf der linken Seite der Cinch benutzen. Man legt das letzte Loch des bereits gelochten Teiles darunter und rastet es damit ein, so werden dann die nachfolgenden Löcher im entsprechend richtigen Abstand gelocht.
Braucht man diese Einrastung nicht, dann kann man diese auch noch oben Schieben und die Raste ist aus dem Weg.
Hat man seine Lochung durchgeführt, so kann man sowohl die Drähte der Herstellerfirma We are Memory Keepers, wie auch die der Bind-it-all verwenden um die Bindung herzustellen. Besonders gelungen finde ich den Halter für den Bindedraht, der sich auf der rechten Seite der Maschine befindet. Zuerst wird der Draht eingehängt und danach kann man problemlos die einzelnen Seiten seines Projektes auffädeln. Hier kann man sehen, dass auch Mini-Projekte kein Problem für diese Halterung sind:

Nun entnimmt man sein Projekt mit den offenen Binderingen. Die Bindung erfolgt auf der Rückseite der Maschine. Dreht man die Maschine zu sich um, dann befindet sich an der rechten Seite ein pinkfarbener Knopf an dem man die Größe der Binderinge einstellen kann.
Dann nur noch die offene Drahtbindung einlegen, mit leichtem Druck mit der offenen Seite an die Maschine drücken und den Hebelarm betätigen und schon ist die Bindung geschlossen – einfach perfekt!
Auch hiervon bin ich total begeistert, denn gegenüber der Bind-it-all, bei der ich zwischenzeitlich nur noch auf Etappen zusammendrücke, weil ich schon oft schiefe Ergebnisse hatte, ist das bei The Cinch kein Problem. Einmal drücken und fertig :)
Und das hier ist das Mini-Notizbuch für meine kleine Tochter geworden, das beim Testen so nebenbei entstanden ist:
Und einer der 50 Tags für eine Hochzeit sieht so aus:
Ich bin von der Maschine total begeistert und werde sie demnächst gegen meine Bind-it-All eintauschen :)
Hoffentlich konntet ihr euch mit Hilfe meines Berichtes einen kleinen Überblick über diese neue Maschine verschaffen.
Wer die Cinch live in Aktion sehen möchte, kann auch hier nachsehen. Viel Spaß damit!
Esther